Einige Mädchen, die in unseren wöchentlichen Kidstreff kamen, wurden zu alt für die Kindergruppe. Wir wollten sie nicht verlieren und starteten deshalb einen Mädchen-Teenstreff. Diese Gruppe wuchs schnell an und wurde bald auch sehr international – sehr schön und auch sehr herausfordernd!
Eliana (Name geändert) kam aus einer portugiesischen Familie. Dadurch, dass wir sie oft abgeholt und weggebracht haben, entstand schnell eine tiefe Beziehung, Freundschaft und Jüngerschaft. Ich lud Eliana zu Weihnachtsfeiern, Familienfesten und Gottesdiensten ein, oder ich nahm sie auch sonst überall hin mit, wo ich sie mitnehmen konnte. So konnte sie viel an meinem Leben teilhaben.
In den persönlichen Gesprächen kam mit der Zeit heraus, dass die Verhältnisse bei Eliana zu Hause nicht leicht waren – wodurch sie die Zeit außerhalb der Familie noch mehr genoss. Ihr Interesse an Jesus und den Gottesdiensten verstand Elianas Familie nicht und machte es ihr diesbezüglich auch nicht immer leicht.
Ihre Fragen über den christlichen Glauben wurden immer tiefer: Wozu hat Gott mich erschaffen? Was möchte Gott von mir? Was bedeutet es, mit Jesus zu leben? Wie sieht eine Bekehrung aus?
Nach ca. 2 Jahren und vielen Gesprächen fragte Eliana dann: Kann ich mich heute bekehren? Wir beteten gemeinsam und dankten Gott für das Wunder des neuen Lebens!
Durch gute Freunde fand Eliana schnell Anschluss in der Jugendgruppe, ließ sich taufen und wurde Teil der Gemeinde, wo sie bis heute noch ist. Gott ist gut und groß! Ihm sei alle Ehre!
Melanie T.
ehrenamtliche Mitarbeiterin in Bad Oeynhausen
„Wie sag ich’s meinem Kinde?“
Bekehrung (Buße – Umkehr)
Ein Auszug aus dem Karten-Set
Das merkwürdige Wort kommt in der Bibel nur 1x vor. Trotzdem wird es bei Christen oft gebraucht. Es hat nichts mit „kehren“ zu tun – aber so ganz falsch ist das doch nicht. Es geht dabei nämlich um eine Sinnesänderung. Ein Mensch, der bisher vor allem sich selbst oder anderen Menschen vertraut hat, setzt jetzt sein Vertrauen auf Gott. Es ist wie eine Fahrt in eine Sackgasse: um an ein geplantes Ziel zu kommen, muss man umkehren, die Richtung ändern. Das bedeutet, dass ein Mensch seinen bisher falschen Weg als falsch anerkennt und jetzt das Leben mit dem lebendigen Gott leben möchte. (Sinnesänderung = Buße) Der „Dreck“ wird rausgekehrt. Ein Beispiel in der Bibel findest du in Apostelgeschichte 9. Saulus (später Paulus), wollte aus fester Überzeugung die ersten Christen gefangen nehmen und sogar töten. Er meinte, damit Gott zu dienen. Aber auf dem Weg nach Damaskus begegnete ihm Jesus in einer Erscheinung und sprach mit ihm. Saulus erkannte, dass sein Handeln falsch war. Ab jetzt wollte er Jesus nachfolgen. Eine Bekehrung – oder besser: Umkehr – zu Jesus ist nicht immer so dramatisch. Aber sie ist für jeden Menschen absolut notwendig. Sonst endet ein Leben in der Gottesferne. Jesus lädt jeden ein, ihm zu vertrauen. Denn Er hat für alle Schuld längst bezahlt.
Knut Ahlborn
kids-team Ruhrgebiet
Was ist, wenn Kinder Fragen stellen?
Auch für Erwachsene ist es manchmal nicht so einfach die Dinge verständlich zu erklären. Hier möchte das Karten-Set mit Erklärungen zu biblischen Begriffen eine Hilfestellung sein. Knut Ahlborn vom kids-team Ruhrgebiet hat Erklärungen für 44 biblische Begriffe gesammelt. Das Karten-Set gibts beim kids-team in gedruckter Form oder auch digital auf unserer Website.
